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		<title>Berlinkrise 1958 &#8211; 1961</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Aug 2018 16:04:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Warum die nukleare Katastrophe ausblieb Auf Grund der Potsdamer Konferenz wurde Berlin in vier Sektoren (Sowjetunion, Frankreich, Großbritannien und USA) geteilt. Somit wurde Berlin in Folge politischer Entwicklungen, wie den Währungsreformen und den unterschiedlichen politischen Systemen, in zwei Bereiche geteilt und zwar wurde Berlin seit 1949 in die sowjetische Ostzone, die kommunistisch war, und in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Warum die nukleare Katastrophe ausblieb</h2>
<p><img decoding="async" fetchpriority="high" class="size-full wp-image-288 aligncenter" src="https://thewallmuseum.com/wp-content/uploads/2018/08/berlin_krise_1961_m48_panzer.jpg" alt="" width="1731" height="1244" srcset="https://thewallmuseum.com/wp-content/uploads/2018/08/berlin_krise_1961_m48_panzer.jpg 1731w, https://thewallmuseum.com/wp-content/uploads/2018/08/berlin_krise_1961_m48_panzer-300x216.jpg 300w, https://thewallmuseum.com/wp-content/uploads/2018/08/berlin_krise_1961_m48_panzer-768x552.jpg 768w, https://thewallmuseum.com/wp-content/uploads/2018/08/berlin_krise_1961_m48_panzer-1024x736.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1731px) 100vw, 1731px" />Auf Grund der Potsdamer Konferenz wurde Berlin in vier Sektoren (Sowjetunion, Frankreich, Großbritannien und USA) geteilt. Somit wurde Berlin in Folge politischer Entwicklungen, wie den Währungsreformen und den unterschiedlichen politischen Systemen, in zwei Bereiche geteilt und zwar wurde Berlin seit 1949 in die sowjetische Ostzone, die kommunistisch war, und in die kapitalistischen Westzonen der Westmächte (Frankreich, Großbritannien und USA) geschieden. Die Berlinkrise hatte schon Ende der vierziger Jahre ihren Ausgangspunkt in den Spannungen zwischen der Ostzone und den westlichen Mächten, als die Sowjetunion die Westmächte aufforderte Berlin zu verlassen, um auf jedweden Anspruch in West-Berlin zu verzichten. Dabei kam es dazu, dass die sowjetische Militäradministration sämtliche Zufahrtswege nach Berlin abriegelte. Ziel der Sowjetunion war es, auf diese Weise durch die sogenannten Berlin-Blockade die Westmächte zur Aufgabe zu zwingen. Doch die Westmächte weigerte sich einfach so Berlin zu verlassen. Schließlich setzte die USA auf die Luftbrücke, sodass Berlin aus der Luft versorgt wurde. Die Rosinenbomber brachten Kohlen, Nahrungsmittel und andere wichtige Dinge nach Berlin. Die Versorgung Berlins aus der Luft sorgte dafür, dass die Sowjetunion keinerlei Druckmittel mehr hatte, um ihre Politik durchzusetzen. Damit bestätigten die Ereignisse die Teilung Deutschlands in Ost- und Westdeutschland.<br />
Trotz dieser ersten Berlin-Krise forderte die Sowjetunion mehrfach den Abzug der Westmächte aus Berlin, was dazu führen sollte, dass es zu einer zweiten und tiefgreifenderen Berlin-Krise kommen sollte. Mit dem Chruschtschow-Ultimatum vom November 1958 war nochmals die Forderung nach einer Entmilitarisierung Berlins verbunden. Diese Forderung zielte auch darauf hinab, dass Berlin eine freie und unabhängige Stadt ist. Der Drei-Staaten-Theorie zufolge sollte Berlin als unabhängige und freie Stadt neben der DDR und BRD zum dritten deutschen Staat werden. Die Forderung Chruschtschows konnte von Seiten der Westmächte nicht gefolgt werden. So wurde Berlin als Teil der Bundesrepublik Deutschlands gesehen und Berlin galt daher als Teil der NATO. Ferner sollten die Verkehrswege nach Berlin nicht verletzt werden. Auch habe Berlin Selbstbestimmungsrechte. Gerade für die USA hätte ein Nachgeben gegenüber dem Chruschtschow-Ultimatums eine Schwächung ihres Prestige als Ordnungsmacht in Europa bedeutet. Dennoch bahnte sich eine zweite Berlin-Blockade an.<br />
Schon im Januar 1959 kam es zu einer neuen Offerte der Sowjetunion und zwar sollte ein Friedensvertrag mit ganz Deutschland abgeschlossen werden. Dabei war das Ziel, dass es ein entmilitarisierte und konförderatives Deutschland geben solle. Die BRD lehnte dieses Angebot ab. Die übrigen Westmächte stimmten diesem Angebot zu. Demnach kam es zu einer weiteren Außenministerkonferenz in Genf, wo über den Herter-Plan (Wahlen in Berlin bevor in Gesamtdeutschland), und über Friedensverhandlungen mit Gesamtdeutschland und über die Berlin-Frage verhandelt wurde. Sodass es zu einer ergebnislosen Konferenz kam. Auch wenn die Konferenz und ein Treffen von Eisenhower und Chruschtschow zur Entspannung beitrugen, kam es zu einer weiteren Verschärfung der Lage als die Sowjetunion ein amerikanisches Spionageflugzeug auf ihrem Territorium abschoß.<br />
1961 änderte sich nach Kennedys Regierungsantritt die Deutschland-Politik und er verkündete die drei essentials, wonach es galt die Präsenz amerikanischer Truppen in der Stadt Berlin, freien Zugang zur Bundesrepublik Deutschland und die Sicherung der Lebensfähigkeit der Stadt Berlin zu akzeptieren. Damit gelang es der USA wieder in die Position des Handelnden zu gelangen. Auf diese drei Essentials hin folgte die Abriegelung von Berlin, sodass am 13. August 1961 durch die DDR die Berliner Mauer errichtet wurde. Die Berliner Mauer trennte die Stadt in zwei Bereiche, die nun unüberwindbar die Stadt Berlin teilte. Demnach wurde West-Berlin von Ostdeutschland abgeschnitten, sodass jedoch festgestellt wurde, dass die drei Essentials trotz Mauerbaus eingehalten wurden, da es zu keiner Vertreibung der US-Truppen, der Zugang zur Bundesrepublik zumindest per Flugzeug und die Lebensfähigkeit der Stadt noch gegeben war. Somit war nun auch die Position der Wiedervereinigung von Seiten der SU endgültig aufgegeben. Trotzdem zementierte die Berliner Mauer die Spaltung Deutschlands in Ost- und Westdeutschland, sodass durch den Mauerbau eine Abstimmung mit den Füßen verhindert werden sollte. Dabei wurde auch das entstandene Grenzgängertum endgültig beendet. Somit wurden Familien in Ost- und Westdeutschland zerrissen.<br />
Die Berlin-Krise zeigt, wie groß die Gefahr eines Krieges war. Das kluge Taktieren auf beiden Seiten konnte eine große Katastrophe verhindern. Dennoch resultierte aus der Tatsache der Besatzung Berlins eine fortdauernde Gefahr für eine weiter gehende Konfrontation, die jedoch bei jeder Krise ausblieb. So kam es zu einer entscheidenden Konfrontation als Militärs und Diplomaten den Checkpoint Charlie benutzen wollten. Dort konnten Militärs und Diplomaten ohne Kontrolle von West nach Ost reisen. Trotzdem kam es zu einem Exempel als im Oktober 1961 die amerikanische Offiziere kontrolliert werden sollten. Dabei kam es zu einem Gerangel, sodass die Amerikaner Panzer aufzogen. Auch die Sowjetunion zog mit Panzern auf. Nur durch eine direkte Intervention von Chruschtschow und Kennedy konnte es gelingen, dass die Panzer zurückgezogen wurden. Dadurch wurde eine Zuspitzung des Konflikts vermieden. Dennoch blieb Berlin ein internationaler Brennpunkt.<br />
Auch die Kuba-Krise war eine direkte Folge der Berlin-Krise und zeigt, wie problematisch die Berlin-Frage geworden ist. Erst mit dem Bau der Mauer konnten die Konflikte eingedämmt werden, wenngleich noch im Jahr nach dem Mauerbau die Berlin-Frage noch brenzlig war.<br />
Im Herbst 1962 kam es schließlich zur Kuba-Krise, da die Sowjetunion Atomwaffen in Kuba stationieren wollte. Dabei ging es darum, auch die alte Forderung nach der Entmilitarisierung West-Berlins voranzubringen. Die Sowjetunion erhoffte durch diese weitere Stationierung von Atomwaffen auf Kuba ihre eigene Position bei den Verhandlungen um den Status von Berlin zu verbessern. Die USA beabsichtigte die Sowjetunion zu Wasser zu blockieren, sodass eine Seeblockade eine weitere Lieferung von Atomwaffen nach Kuba verunmöglichen sollte. Chrustschow lenkte ein und zog seine Atomraketen von Kuba ab. Im Gegenzug sicherte die USA zu, dass es keine Invasion auf Kuba geben würde. Die Kuba-Krise zeigte jedoch, dass die Berlin-Frage ungeheure Sprengkraft bot. Gleichwohl zeigte der Mauerbau und die Kuba-Krise, dass es um Berlin keine neuen Krisen mehr geben sollte.</p>
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		<title>Von der Ausreisebewegung zum Mauerfall</title>
		<link>https://thewallmuseum.com/260/</link>
		
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		<pubDate>Sun, 29 Jul 2018 14:46:41 +0000</pubDate>
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<p>Die ostdeutsche Opposition speiste sich aus verschiedenen Quellen, so befanden sich unter den Oppositionelle auch Ausreisewillige, die die DDR für nicht mehr reformfähig hielten. Sie hielten die permanente Ausreise nach Westdeutschland als einzige Alternative, um ihre Lebensverhältnisse zu verändern. Mit der Ankündigung der ungarischen Grenzöffnung am 2. Mai 1989 galt es nach alternativen Ausreisemöglichkeiten zu suchen. Schließlich zeichnete sich mit der ungarischen Grenzöffnung auch eine Flüchtlingsbewegung ab, da die DDR immer weniger sich auf Reformen einließ. Schon allein die Wahlfälschung bei den Kommunalwahlen deutete einen Reformunwillen an, sodass es für viele Zeitgenossen es als geboten galt, nicht nur auf die Ausreise zu warten oder über Ungarn zu wagen, sondern auch für Verbesserungen der eigenen Lebensbedingungen anzutreten.</p>
<p>Viele Ostdeutsche hofften über den Ungarnurlaub in den Westen zu kommen. Doch noch bestand die Mauer; auch wenn die zwischen den Ostblockstaaten bestehenden Grenzsicherungsabkommen anfingen zu zerbrechen, da die Einheit der Ostblockstaaten ebenfalls hinfällig wurde. Somit weigerte man sich, die Flüchtlinge abzuschieben, weil es kaum noch eine ideologische Verbundenheit zwischen Ungarn und der DDR bestand. Die Flüchtlinge nutzten die Gelegenheit, um notfalls nochmals zu fliehen. In diesem Zusammenhang fand das Paneuropäische Picknick statt, bei welchen die ostdeutschen Flüchtlinge eine okkassionale Grenzöffnung dazu benutzten Ungarn über Österreich zu verlassen. Die ungarische Führung war auf diese Situation eingestellt und öffnete am 10. September 1989 die Grenze, damit die ostdeutschen Flüchtlinge in ein Land ihrer Wahl ausreisen konnten. Die Situation in Ungarn wirkte auch noch auf die DDR zurück, die Massenflucht wirkte auf die Opposition in der DDR zurück</p>
<p>Erst im Spätsommer 1989 formierte sich wieder eine Opposition, die sich frei äußerte und die Reformbedürftigkeit der DDR öffentlich thematisierte. Schließlich zeichnete sich der Aderlaß an Menschen auch im alltäglichen Leben ab, die Ausreise über Ungarn wurde zum politischen Thema. Dabei bildete sich bereits am 8./9. September 1989 das Neue Forum heraus. Diese Plattform äußerte seit mehreren Jahrzehnten erstmals wieder frei und für jedermann zuverlässig politische Kritik. Auch andere Oppositionsgruppen begingen politische Aktivität. So wurden auch Demokratie Jetzt und der demokratische Aufbruch gegründet. Diese Organisationen bildeten eine Bürgerrechtsbewegung, was damals neuartige Möglichkeiten der Partizipation schuf.<br />
Somit kam es bald auch zu neuen Protestzügen durch die Innenstädte von Leipzig und Berlin. Somit gab es Situationen, die von der Obrigkeit nicht mehr aufgehalten werden konnten, weil beständig die Gefahr der Ausreise über Ungarn bestand. Auch die Überwachung der Opposition änderte nichts daran, dass die Demonstrationen sich auch auf andere Städte ausbreitet. Die Gewaltandrohungen von Staat und Partei werden hinfällig, weil die Partei vor Gewalt zurückschreckt, um ihre Autorität nicht zu verlieren.</p>
<p>Gleichwohl zeigte sich, dass die neue Möglichkeit des Protests nicht das Ende der Forderungen bedeutete. Schließlich konnten sich die Situation nicht dermaßen klären, dass es zu einem Ende der Proteste kam. Somit gab es trotz der Proteste immer noch Ausreisewillige, die versuchten über die Tschechoslowakei auszureisen. Dabei wurde das westdeutsche Botschaftsgebäude in Prag von Flüchtlingen belagert, um so Ihre Ausreise zu erpressen. Schon im Oktober 1989 konnten die Flüchtlinge ihre Ausreise durchsetzen, sodass westdeutsche Außenminister Genscher erklären musste, dass die Ausreise stattgegeben wird. Dabei wurde jedoch von ostdeutscher Seite darauf insistiert, dass die Züge, mit denen die Ostdeutschen in den Westen gebracht werden sollten, über Ostdeutsches Territorium fahren sollten. Dabei zeigte sich, dass die Durchfahrt der Züge durch die DDR von Proteste begleitet waren. Schließlich kam es in Bad Schandau und Dresden zu Auseinandersetzungen, die von der Polizei niedergehalten werden sollten. Dabei wollten Ostdeutsche mit auf die Züge aufsteigen, um mit in den Westen zu fahren. An einer Stelle benutzten die Protestierenden einen Kinderwagen, um die Züge zum Anhalten zu bringen, was jedoch scheiterte, da die Züge durch den leeren Kinderwagen fuhren. Die Ostdeutschen kamen glücklich in Westdeutschland an.</p>
<p>Die Ereignisse zeigten, dass es seit dem 17. Juni 1953 erstmals wieder zu Protesten in Dresden, Bad Schandau, Leipzig und Berlin gekommen ist. Befehle und Befehlsketten scheiterten, sodass die Proteste sich erfolgreich durch die Innenstädte schlängelten. Diese Ereignisse zeigten, wie Proteste mit der Ausreisebewegung und der ostdeutschen Opposition verbunden waren. Am 4. November 1989 waren in Berlin und Leipzig gut eine Million Menschen auf der Straße sind, um für soziale Verbesserungen zu demonstrieren. Der Druck der Straße zwingt der SED Zugeständnisse ab. Am 9. November 1989 kommt es zur Grenzöffnung an der Bornholmer Straße, weil die Forderung nach Reisefreiheit einen gewaltigen Druck erzeugte, dem das DRR-Regime nach geben musste. Aus einem medialen Mißverständnis ergab sich somit der Mauerfall, der bis heute den Zusammenbruch des DDR-Regimes versinnbildlicht.</p>
<p>Mit dem Mauerfall verbunden war das Recht auf Reisefreiheit in die westliche Welt. Dieses Recht wurde durch die Grenzöffnung in der Bornholmer Straße ermöglicht. Günther Schabowskis Äußerung, dass alle Bürger per sofort in die westliche Welt reisen können, führte dazu, dass die DDR ihren Machtverlust eingestand. Der Mauerfall brachte als das zentrale Ereignis ein Ende der DDR in den Vordergrund, damit verbunden war die baldige Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten. Bundeskanzler Kohl ersann in seinen 10 Punkten einen Fahrplan zur Wiedervereinigung, der auch von den Westdeutschen und der westdeutschen Politik weithin geteilt wurde. Somit führte der Mauerfall auch zur Wiedervereinigung, da Kohls Politik die Einheit Deutschlands zur obersten Maxime erhoben hatte. Somit führte die Ausreisebewegung und die Proteste der ostdeutschen Opposition zum Mauerfall.</p>
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		<title>Das Paneuropäische Picknick</title>
		<link>https://thewallmuseum.com/das-paneuropaeische-picknick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sacha]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2018 14:52:03 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wie ein Fest den Weg in die Freiheit ebnete</h2>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-253 aligncenter" src="https://thewallmuseum.com/wp-content/uploads/2018/07/paneuropisches_picknick_1230.jpg" alt="Paneuropisches Picknick" width="1600" height="1079" srcset="https://thewallmuseum.com/wp-content/uploads/2018/07/paneuropisches_picknick_1230.jpg 1600w, https://thewallmuseum.com/wp-content/uploads/2018/07/paneuropisches_picknick_1230-300x202.jpg 300w, https://thewallmuseum.com/wp-content/uploads/2018/07/paneuropisches_picknick_1230-768x518.jpg 768w, https://thewallmuseum.com/wp-content/uploads/2018/07/paneuropisches_picknick_1230-1024x691.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" />Am 19. August 1989 sollte ein gemeinsames Picknick von österreichischen und ungarischen Bürgern im Soproner Grenzraum stattfinden. Anlaß für dieses gemeinsame Picknick war die Gewohnheit, dass es schon mehrere Feiern im Grenzraum von österreichischen und ungarischen Bürgern gab, zu denen nun eine weitere Feier kam. Ursprünglich war die Feier von ungarischen Oppositionellen und der österreichischen Pan-Europa-Union geplant, um die historische Nähe zwischen Ungarn und Österreich zu symbolisieren. Dabei sollte die Ungarisch-Österreichische Grenze für mehrere Stunden kurzzeitig geöffnet werden. Die Veranstalter hatte die dafür erforderlichen Genehmigung von den ungarischen und österreichischen Stellen erhalten, sodass der ungarische Grenzwächter Arpad Bella während des Festes das Grenzprotokoll aufrecht erhalten sollte. Damit verbunden war ein geordnetes Fest mit den Gästen, die anlässlich der Grenzöffnung feierlich die geöffnete Grenze überschreiten sollten.</p>
<p>Für die Veranstalter unerwartet kamen dann plötzlich über 600 Ostdeutsche, welche die Grenzöffnung zu nutzen, um über die Österreichisch-Ungarische Grenze in den Westen zu flüchten. Über Flugblätter, die von westdeutschen Botschaftsangehörigen und anderen Oppositionellen verteilt wurden, kam die Kunde von der baldigen Grenzöffnung in alle Munde. Die ostdeutschen Flüchtlinge verbrachten auch im Jahr 1989 ihren verdienten Sommerurlaub in Ungarn, da den Ostdeutschen nur die Reise in die östlichen Bruderstaaten, wie Ungarn, Bulgarien und Tschechoslowakei, gestattet war. Eine freiwillige Ausreise in den Westen wurde jedoch unweigerlich verfolgt. Daher nutzten viele Ostdeutsche den Ungarnaufenthalt, um nach neuen Fluchtwegen zu suchen.</p>
<p>Für die ungarische Führung bedeutete die ostdeutsche Massenflucht während des Picknicks eine Bestätigung des bisherigen politischen Kurses. Schließlich stellte die Flucht während des Picknicks einen Test dar, wonach nicht nur der bisherige Grenzabbau seit dem 2. Mai 1989 nun seine politische Anerkennung fand, sondern auch die weitere politische Entwicklung nach ihrer Bestätigung suchte. Für Nemeth und Pozsgay stellte die Grenzöffnung im Nachhinein einen Test dar, welcher zeigte, wie weit man bei Grenzöffnungen gehen konnte. Schon gut 2 Wochen nach dem Picknick zeichnete sich ab, dass es eine vollständige Grenzöffnung geben sollte, sodass am 10. September 1989 Gyula Horn die ungarische Westgrenze für die ausreisewilligen Ostdeutschen vollständig öffnete. Für verschiedene Akteure, wie Helmut Kohl, galt das Paneuropäische Picknick als das Ereignis, das den ersten Stein aus der Berliner Mauer schlug.</p>
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		<title>Fußballfieber im Wall Museum</title>
		<link>https://thewallmuseum.com/fussballfieber-im-wall-museum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sacha]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2018 12:00:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vor 44 Jahren: DDR schafft den Gruppensieg gegen die BRD Am 22.06.1974 trafen zum einzigen Mal die Profi-Fußballmannschaften aus Ost- und Westdeutschland aufeinander und das bei der WM in der Bundesrepublik. Zwar waren beide Teams bereits 2 Jahre vorher bei Olympia aufeinander getroffen, allerdings war dabei für die BRD eine Amateur-Elf angetreten. Das Gruppenspiel zwischen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Vor 44 Jahren: DDR schafft den Gruppensieg gegen die BRD</h2>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-233 aligncenter" src="https://thewallmuseum.com/wp-content/uploads/2018/06/bundesarchiv_bild_183-n0612-0025_fuball-wm_nationalmannschaft_ddr_training.jpg" alt="Fußball" width="786" height="573" srcset="https://thewallmuseum.com/wp-content/uploads/2018/06/bundesarchiv_bild_183-n0612-0025_fuball-wm_nationalmannschaft_ddr_training.jpg 786w, https://thewallmuseum.com/wp-content/uploads/2018/06/bundesarchiv_bild_183-n0612-0025_fuball-wm_nationalmannschaft_ddr_training-300x219.jpg 300w, https://thewallmuseum.com/wp-content/uploads/2018/06/bundesarchiv_bild_183-n0612-0025_fuball-wm_nationalmannschaft_ddr_training-768x560.jpg 768w" sizes="(max-width: 786px) 100vw, 786px" /></p>
<p>Am 22.06.1974 trafen zum einzigen Mal die Profi-Fußballmannschaften aus Ost- und Westdeutschland aufeinander und das bei der WM in der Bundesrepublik. Zwar waren beide Teams bereits 2 Jahre vorher bei Olympia aufeinander getroffen, allerdings war dabei für die BRD eine Amateur-Elf angetreten. Das Gruppenspiel zwischen den Beiden in Hamburg beschloss eigentlich nur den Gruppensieg, da beide Teilnehmer bereits für die nächste Runde qualifiziert waren, und dennoch sollte es später in die Geschichte eingehen. Klare Zielsetzung von Georg Buschner, Trainer der DDR-Elf, war, das eigene Team im Wettkampf gegen die besten Mannschaften der Welt antreten zu lassen und sich mit den Top-Fußballern zu messen, was allerdings der Linie von DDR-Funktionären widersprach, welche Siege bei Olympia für wichtiger hielten. Niemand hatte damit gerechnet, dass die DDR dermaßen selbstbewusst auftritt und in der 77. Minute war es dann soweit: das Siegtor für die DDR fällt und hinterlässt den großen Favoriten, die BRD in Fassungslosigkeit. Bis heute wird dem westdeutschen Trainer Helmut Schön nachgesagt, er habe seinem Team vermittelt sie müssen verlieren, um in der nächsten Runde gegen schwächere Gegner, statt Brasilien und die Niederlande spielen zu können. Dies sind jedoch bloße Behauptungen. Im Endeffekt lieferte die Niederlage in der deutsch-deutschen Partie genug Unmut des Teams um Franz Beckenbauer, dass diese sich besonders motiviert durch die nächste Runde spielten, am Ende der WM das Finale gegen die Niederlande mit 2:1 gewannen und somit Weltmeister wurden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wissen Sie noch, wer das Siegtor für die DDR geschossen hat? Alle Besucher, die den richtigen Namen an unserer Kasse nennen, bezahlen bis zum 15.07.2018 für ihr Ticket nur 7.50 €*!<br />
Ein kleiner Tipp: Der Torschütze selbst sagte einst, wenn auf seinem Grabstein eines Tages nur &#8220;Hamburg 1974&#8221; stünde, wüsste jeder wer dort begraben liegt.</p>
<p>*Ermäßigter Einlass (Studenten/Schüler/Azubis/Rentner/Menschen mit Behinderung) 4.00 € mit der richtigen Antwort.</p>
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		<title>Heute vor 53 Jahren</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jun 2018 14:00:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>DDR-Grenzposten erschießen Mann bei Bootsausflug im Teltowkanal Am 15.06.1965 werden Hermann Döbler (42) und seine Begleitung Elke Märtens (21) bei einem Bootsausflug auf dem Teltowkanal, der zu Teilen zur DDR gehört, von zwei Grenzsoldaten entdeckt. Döbler hat die Absicht an einer Wassersperre umzudrehen und zum Wannsee, dem Ausgangspunkt des Ausflugs, zurückzukehren. Was er allerdings nicht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>DDR-Grenzposten erschießen Mann bei Bootsausflug im Teltowkanal</h2>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter wp-image-228 size-medium" src="https://thewallmuseum.com/wp-content/uploads/2018/06/176012-3x2-galerie-192x300.jpg" alt="" width="192" height="300" srcset="https://thewallmuseum.com/wp-content/uploads/2018/06/176012-3x2-galerie-192x300.jpg 192w, https://thewallmuseum.com/wp-content/uploads/2018/06/176012-3x2-galerie-654x1024.jpg 654w, https://thewallmuseum.com/wp-content/uploads/2018/06/176012-3x2-galerie.jpg 690w" sizes="(max-width: 192px) 100vw, 192px" /></p>
<p>Am 15.06.1965 werden Hermann Döbler (42) und seine Begleitung Elke Märtens (21) bei einem Bootsausflug auf dem Teltowkanal, der zu Teilen zur DDR gehört, von zwei Grenzsoldaten entdeckt. Döbler hat die Absicht an einer Wassersperre umzudrehen und zum Wannsee, dem Ausgangspunkt des Ausflugs, zurückzukehren. Was er allerdings nicht weiß ist, dass die offizielle Grenze bereits einige Hundert Meter vor besagter Sperre verläuft. Nach einigen Warnschüssen der Grenztruppen beginnen Döbler und Märtens zu verzweifelt winken um schlimmeres zu verhindern, was jedoch von den Soldaten als Provokation gedeutet wird und dazu führt, dass diese die beiden Bootsinsassen niederschiessen. Hermann Döbler erliegt seinen Wunden noch im Boot, während Elke Märtens schwer verletzt durch einen Streifschuss am Kopf überlebt. Während Willy Brandt die Tat als kaltblütigen Mord bezeichnet, brüsten sich offizielle Stellen der DDR mit Vorwürfen gegen Döbler, der angeblich Anschläge auf die Berliner Mauer geplant habe und als Westberliner Flüchtlingshelfer bekannt ist. Nach der deutschen Wiedervereinigung erhebt die Staatsanwaltschaft Berlin Anklage gegen die Grenzposten, was in einer 6 jährigen Haft für den Todesschützen endet.</p>
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		<title>Berliner Pfingstunruhen 1987</title>
		<link>https://thewallmuseum.com/berliner-pfingstunruhen-1987/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sacha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 May 2018 15:00:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie Musik die Mauer überwindet Zum 750 Jährigen Jubiläum geben sich in Westberlin 1987 am Pfingstwochenende Rocksuperstars wie David Bowie und Genesis die Klinke in die Hand, als sie beim Concert for Berlin auf einer 76 Meter breiten Bühne vor dem Reichstagsgebäude auftreten. Nur wenige Meter daneben, auf der anderen Seite der Berliner Mauer haben [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Wie Musik die Mauer überwindet</h4>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-224 aligncenter" src="https://thewallmuseum.com/wp-content/uploads/2018/05/c4btick.jpg" alt="Convert for Berlin Poster" width="651" height="344" srcset="https://thewallmuseum.com/wp-content/uploads/2018/05/c4btick.jpg 651w, https://thewallmuseum.com/wp-content/uploads/2018/05/c4btick-300x159.jpg 300w" sizes="(max-width: 651px) 100vw, 651px" />Zum 750 Jährigen Jubiläum geben sich in Westberlin 1987 am Pfingstwochenende Rocksuperstars wie David Bowie und Genesis die Klinke in die Hand, als sie beim Concert for Berlin auf einer 76 Meter breiten Bühne vor dem Reichstagsgebäude auftreten. Nur wenige Meter daneben, auf der anderen Seite der Berliner Mauer haben sich Musikfans aus der DDR zusammengefunden, um die Konzerte zumindest live hören zu können. Das Festival geht über das gesamte Pfingstwochenende und so geschieht es, dass am noch Samstag einige Hundert DDR-Bürger jenseits der Mauer dem Spektakel lauschen, Sonntags aber bereits mehrere Tausend Zuhörer vor Ort sind.</p>
<p>Die Beschallung sowohl des Westens, als auch des Ostens ist klare Intention der Veranstalter Concert Conzept um auf die Teilung hinzuweisen, aber auch um die verbindende Kraft der Musik aufzuzeigen. Was allerdings nicht in der Absicht der Veranstalter ist, sind die Unruhen auf der Ostseite Berlins, die sich zwischen Polizei und Musikfans von Pfingstsonntag auf Montag entfachen.</p>
<p>Während vor dem Reichstagsgebäude rund 60.000 Menschen friedlich feiern entwickeln sich im Osten stetig größere Konfrontationen. Zunächst beginnt die Volkspolizei Ausweise zu kontrollieren und Leute des Ortes zu verweisen, als diese versuchen, einen Blick auf das Konzert zu werfen. Nachdem sich im Berliner Osten allerdings die Nachrichten über das Konzert und die Repressalien der Volkspolizei verbreiten, ziehen immer mehr Menschen in Richtung Mauer, zunächst als Musikfans, später als Demonstranten. Mit tausenden Bürgern haben offizielle Stellen der DDR nicht gerechnet und so geschieht es, dass am Sonntag und Montag die Situation völlig eskaliert. Die Polizei versucht mit Knüppeln Demonstranten auseinanderzutreiben, zivile Beamte nehmen in Gruppen einzelne Musikfans fest und all das wird übertönt von Gorbatschow-Rufen und Beleidigungen gegen Polizei und Staat.</p>
<p>Am Ende steht fest, dass dies nicht der letzte Protest war, den die Bürger der DDR erleben sollten. Von offizieller DDR-Seite aus heißt es nach dem Pfingstwochenende, die westlichen Medien hätten die Situation überspitzt dargestellt und es sei alles unter Kontrolle gewesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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